Bürohygiene – Respekt und Umsicht als Schlüssel zum Erfolg

Sinnvolle Hygiene im Büro – wie kann das funktionieren?

Bürohygiene ist ein Thema, das uns alle in diesen Tagen intensiv beschäftigt. Die Coronakrise hat uns für ein paar Monate ins Homeoffice verbannt; die aktuellen Lockerungen ermöglichen aber doch wieder etwas häufiger persönliche Meetings und die (zumindest teilweise) Arbeit in den gemeinsamen Büroräumen. Dies ist sicherlich der richtige Zeitpunkt, um sich Gedanken zu machen, wie es auf Dauer weitergehen soll. Das Ziel sollten aus unserer Sicht optimale Arbeitsergebnisse bei minimalem Risiko für die Mitarbeiter und ihre Familien, den Betrieb und nicht zuletzt unsere Kunden sein.

ViPiBaX, die Hygienefirma zu Besuch bei plantamedium

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Ende Mai waren die drei Geschäftsführer der Firma ViPiBaX zu Gast bei uns in der Agentur. Diese tolle Gelegenheit haben wir genutzt, um den Experten unsere drängendsten Fragen zur Bürohygiene zu stellen und auf diesem Weg wertvolle Anregungen aus erster Hand zu bekommen. Dr. Malte Regelin, der wissenschaftliche Kopf der Firma, führt im Interview mit plantamedium aus, dass sinnvolle Hygiene mit einfachen Verhaltensregeln der Schlüssel zum unaufgeregten Miteinander im Büroalltag sein sollte. Hier komme es in erster Linie auf die Einhaltung der respektvollen Abstandsregeln, das regelmäßige Händewaschen und die Desinfektion von Oberflächen wie Schreibtischen, Rezeption, etc. an. Mehrmals tägliches Lüften der Räumlichkeiten trage maßgeblich zur Reduzierung der Aerosolbelastung der Raumluft bei. Schreibtische inkl. Computertastatur, Maus und Telefongeräte, etc. sollten möglichst nicht von wechselnden Personen genutzt werden, so Dr. Regelins Ausführungen.

Falsches Pflichtbewusstsein gefährdet Kollegen

Dr. Regelin betont in seiner Stellungnahme, dass Mitarbeiter bei Anzeichen einer Erkrankung nicht aus falschem Pflichtbewusstsein weiter ins Büro zur Arbeit kommen sollten. Dieses Verhalten habe sich aus diversen Gründen (Angst um den Arbeitsplatz, Angst vor Mobbing, etc.) in den letzten Jahren vielfach eingebürgert, führe aber zu einem unnötigen und nicht abschätzbaren Risiko für Kolleg/Innen und Kunden. Eine Stigmatisierung von Kolleg/Innen, die sich krankmelden, müsse unbedingt unterbleiben, denn diese fördere das Erscheinen im Büro trotz Krankheitssymptomen und das Bemühen des Einzelnen, seine Erkrankung zu verbergen. Eine Genesung und schnelle Wiederherstellung der vollen Arbeitsfähigkeit seien laut Dr. Regelin nur in Verbindung mit effektiver Ruhe und klarem Fokus auf den körperlichen Zustand möglich.

Das Fazit

Fasst man die Aussagen von Dr. Regelin zusammen, so besteht kein Grund zu Panik oder übersteigerter Angst vor Ansteckung, wenn wenige, einfache Grundregeln unaufgeregt befolgt werden und ein respektvoller Umgang miteinander gepflegt wird. Abstand halten, Hände waschen, Flächendesinfektion und regelmäßiges Durchlüften, bei Krankheitssymptomen umgehend zuhause bleiben – diese Spielregeln müssen in Fleisch und Blut übergehen, wenn zumindest teilweise wieder im gemeinsamen Büro gearbeitet werden soll.